Olympia A 330 (A3) im TestBeim Laminiergerät Olympia A 330 (A3) handelt es sich um den großen Bruder des A 230. In unserem Test sind wir gespannt, welche Herausstellungsmerkmale dieses DIN A3 Laminiergerät aufweist und wie es bei den Kunden ankommt. Gleichfalls möchten wir aber auch herausfinden, ob das A 330 eine Kaufempfehlung wert ist.

Verpackung und Lieferumfang

Wie alle Olympia Laminiergeräte wird auch das A 330 in einer soliden Kartonverpackung geliefert. Zum Schutz ist das Gerät nochmals in einer Folienverpackung eingeschlagen. Im Lieferumfang haben wir
• das Laminiergerät A 330 von Olympia,
• Laminierfolien: 3 x A4 und 3 x A5 sowie
• eine Kurzanleitung
vorgefunden.

Äußerlich hat uns auf den ersten Blick das formschöne und flache Design dieses Gerätes überzeugt.

Qualität und Verarbeitung

Nach dem Auspacken waren wir von den kompakten Abmessungen überrascht. Dieses Laminiergerät ist 440 x 150 x 65 mm (L x B x H) groß und bringt lediglich 1,3 kg auf die Waage. Allein das aufgedruckte Label Olympia weist schon auf den bekannten Traditionshersteller von elektrischen Büromaschinen hin.

Das Gehäuse aus schwarzem Kunststoff ist besonders ansprechend gestylt. Seitliche Lüftungsschlitze sorgen hier für eine optimale Wärmeableitung. Der Heizschacht, der bequem von hinten zu erreichen ist, kann Laminierfolienhüllen bis zu einer Größe von DIN A3 aufnehmen. Insoweit ist dieses Gerät auch für größere Projekte gut geeignet.

Auf weiteres Zubehör, wie beim kleinen Bruder A 230 als Komplettset müssen wir hier aber verzichten. Insgesamt macht dieses Gerät einen hochwertig verarbeiteten Eindruck. Zumindest für den Heimbedarf ist die Qualität mehr als ausreichend.

Ausstattung und Funktionen

Nun möchten wir in unserem Test aber auch etwas über die Ausstattung dieses Laminiergerätes erfahren. Wie bereits angegeben, sind an den beiden Seiten zwei Lüftungsschlitze für eine gute Wärmeabfuhr enthalten. Im rechten Bereich finden wir zwei LEDs, die sowohl den Betrieb als auch das Erreichen der richtigen Aufwärmtemperatur anzeigen.

Interessant ist, dass auf der rechten Seite lediglich ein Dreifach-Wippschalter angebracht ist. Hier können wir die Funktionsweise als Kalt- oder Heißlaminieren individuell einstellen sowie das Gerät über die Mittelstellung ausschalten. Ein Staulösehebel darf bei diesem Modell natürlich nicht fehlen.

Die meisten Nutzer verwenden die Heißlaminierfunktion, bei der die beiden Rollen im Inneren auf bis zu 80 Grad Celsius angeheizt werden. Nur so kann sich der Kleber in den Folientaschen optimal verflüssigen und bietet eine sichere Verbindung mit dem eingelegten Medium.

Dieses Modell wird über 230 Volt Netzstrom betrieben und erreicht eine Leistung von 400 Watt. Interessant sind die zahlreichen Kundenbewertungen, die uns bescheinigen, dass das Olympia A 330 auch im Dauerbetrieb nicht so schnell schlapp macht. Da gibt es andere Mitbewerber, die deutlich leistungsschwächer sind.

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Foliendicke

Gerade bei einem Laminiergerät stellen sich viele die Frage, wie dick eigentlich die Folie und das eingelegt Papier sein darf. Wie bei allen Laminiergeräten wird auch beim Olympia A 330 die Folienstärke in Mikron gemessen. Dieser Wert wird in aller Regel auch als Mikrometer bezeichnet und entspricht im Verhältnis zu einem Meter den Faktor 10^-6.

Das Olympia A 330 ist für eine Foliendicke zwischen 80 und 125 micron ausgelegt. Damit liegt es im Rahmen der bekannten Folienstärken, die auch in dieser Form im Handel erhältlich sind.
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Aufwärmzeit

Bevor wir das Olympia A 330 Laminiergerät nutzen können, muss die Anheiztemperatur für das Heißlaminieren erreicht sein. Der Hersteller gibt hier 3 bis 5 Minuten vor. In unserem Test hat das Gerät schon nach zirka 3,5 Minuten die Bereitschaft mit Aufleuchten der grünen LED angezeigt. Diese Zeit ist in diesem Bereich üblich und nicht zu bemängeln.

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Handhabung und Komfort

Viele Einstellmöglichkeiten finden wir beim Olympia A 330 nicht. Dennoch ist die Handhabung so einfach, dass wir unsere mitgelieferte Bedienungsanleitung nicht benötigen. Im ersten Schritt müssen wir das Gerät einschalten und die Funktion Heiß- oder Kaltlaminieren wählen.

In der Zwischenzeit, in der sich das Gerät aufheizt, können wir unsere einzulaminierenden Dokumente oder Fotos vorbereiten und in eine passende Laminiertasche einlegen. Erst nachdem und die grüne Bereitschafts-LED über die richtige Temperatur informiert hat, können wir unsere Laminierung in den hinteren Aufnahmeschacht einlegen. Vorne wird das fertige Ergebnis ausgeworfen.

Für jeden Einsatzzweck finden wir im Handel unterschiedlich große Laminierfolien. Da wir auch einmal in DIN A3 laminieren wollten, musste wir uns erst ein paar Folien in dieser Größe optional dazukaufen. Selbst kleine Visitenkarten können wir mit unserem Olympia A 330 problemlos einlaminieren.

Laminiergeschwindigkeit

Professionelle Laminiergeräte erreichen eine hohe Durchzugsgeschwindigkeit von mindestens 800 mm pro Minute. Unser Heimgerät ist für eine Laminiergeschwindigkeit von 250 mm pro Minute ausgelegt. Diese Geschwindigkeit wird auch von vielen anderen Herstellern in dieser Kategorie erreicht.

Kleine Tipp´s

Die nachfolgenden Tipp´s zum Olympia A 330 möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

Kleine Karten auf großer Folie einschweißen

Bekanntermaßen werden die in einer Laminierfolie eingelegten Medien nur dann sicher verschweißt, wenn auch an den Rändern eine ausreichend große Schweißnaht besteht. Müssen aus einer großen Folie hinterher kleine Kärtchen herausgeschnitten werden, kann es durchaus vorkommen, dass die Folie auseinandergeht.

Müssen wir zum Beispiel auf einer DIN A3 Laminierfolie mehrere kleinere Karten einschweißen, um diese hinterher mit eine Schneidelineal zu trennen, dann sollten wir auch zwischen den einzelnen Karten immer eine ausreichend breite Schweißnaht bereithalten. Somit wird unser Ergebnis immer sicher von allen Seiten mit einem verschweißten Rand geschützt.

Warten, bis das Laminiergerät bereit ist

Viele Anwender sind recht ungeduldig und können die benötigte Aufheizzeit eines Laminergerätes nicht abwarten. Immerhin müssen wir hier zwischen 3 und 5 Minuten warten. Wenn wir diese Zeit nicht abwarten, kann es vorkommen, dass sich die Folientasche wellt und unser eingelegtes Medium nicht richtig verklebt.

Vorteile

+ zuverlässiges Laminiergerät bis zu einer Größe von DIN A3
+ ideal für den Heimgebrauch zu gebrauchen
+ ist auch für Dauerbetrieb geeignet
+ kostengünstig

Nachteile

– im Lieferumfang fehlt zumindest ein Schneidelineal
– einige Kunden bemängeln längere Aufwärmzeit
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Fazit:

Wir haben in unserem Test ein Laminiergerät für DIN A3 Lösungen gesucht. Das Olympia A 330 kann hier, ebenso wie der kleinere Bruder A 230, mit einer guten Verarbeitungsqualität und einem sauberen Ergebnis überzeugen. Wie einige Kunden berichteten, können wir dieses Modell durchaus einmal für den Dauerbetrieb verwenden. Auf die ansonsten üblichen Beilagen, wie Schneidelineal oder Eckenrunder können wir verzichten.

Besonders gut gefallen hat uns das angenehme Preis-Leistungsverhältnis. Nicht umsonst wird das Olympia A 330 von den meisten Kunden positiv bewertet. Momentan ist dieses Modell zu einem Preis von knapp 23 Euro erhältlich. Zumindest für den anspruchsvollen Heimbedarf können wir dieses Laminiergerät empfehlen. Wir vergeben hierfür 5 Punkte.

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[Laminiergerät Olympia A 330 A3]